Ich wollte perfekt sein – bis ich lernte, echt zu sein
Ich wollte alles richtig machen. In Projekten. In der Familie. Im Leben. Immer stark. Immer kompetent. Immer die, auf die man sich verlassen kann.
Das war lange mein innerer Maßstab. Und gleichzeitig der Grund, warum ich mich selbst immer mehr verlor. Ich funktionierte. Aber ich spürte mich kaum noch.
Irgendwann hörte ich auf, das zu ignorieren.
Als IT-Frau auf dem Weg zu mir selbst
Mein Weg begann in der IT. Nach meinem Studium der Wirtschaftsinformatik arbeitete ich in großen Projekten – als Business Analystin, Projektleiterin, strategische Denkerin. Ich liebte es, Systeme zu verstehen, Prozesse zu verbessern, Strukturen zu schaffen.
Aber irgendwann spürte ich etwas, das ich lange weggeschoben hatte: Da fehlt etwas. In mir.
Die Menschen hinter den Systemen fingen an, mich mehr zu interessieren als die Systeme selbst. Ihre Fragen. Ihre Unsicherheiten. Ihre Sehnsucht nach Orientierung.

Der Burnout
Mein Körper zog die Reißleine. Schleichend, fast lautlos. Ich hatte so lange versucht, stark zu bleiben, dass ich die Zeichen nicht mehr spürte.
Was blieb, war Erschöpfung. Und der Satz: So geht es nicht weiter.
Ich begann, mich selbst anzuschauen. Hinterfragte mein Denken, mein Handeln, meine Rollen. Irgendwo darunter war noch eine Stimme. Ich fing an, ihr zuzuhören.
Wie ich Coachin wurde
Ich absolvierte Ausbildungen – Systemisches Business Coaching, NLP Master nach DVNLP, Hypnose, Yager Code, Theta Healing, psychologische Beratung. Hauptsächlich, weil ich selbst verstehen wollte, was in mir passiert. Mit jeder Ausbildung wurde auch etwas in mir klarer.
NLP nutze ich so, wie es gedacht ist: als Interventionsmethode. Vieles davon fließt heute ganz selbstverständlich in meine Arbeit ein.
Werkzeuge, die mir geholfen haben, mich zu verstehen
Was mich auf meinem eigenen Weg besonders weitergebracht hat: Werkzeuge der Selbsterkenntnis. Human Design hat mir gezeigt, wie ich von Natur aus funktioniere – und warum ich mich so lange verbiegen musste, um zu passen. Die Gene Keys haben mir geholfen, Sinn hinter Mustern zu finden, die ich vorher nur als Schwächen gesehen hatte. Astrologie nutze ich, um größere Zusammenhänge zu verstehen. MBTI hat mir früh eine Sprache gegeben für das, was ich intuitiv schon wusste.
Ich bin Manifestierender Generator, Profil 1/3, INFP – und erkenne mich darin sehr wieder. Die vielen Ideen, der Drang zum Ausprobieren, die emotionale Tiefe. Lange habe ich das als Makel gesehen. Heute ist es mein Werkzeug.
Diese Werkzeuge nutze ich auch im Coaching – als Spiegel, der zeigt, was jemand oft schon ahnt, aber noch nicht benennen konnte.

Wofür ich heute stehe
Ich arbeite weiterhin als Senior Consultant, Business Analyst und Agile Coach. Und ich coache. Ich habe beide Welten nie getrennt, weil sie für mich nicht getrennt sind.
Ich begleite Frauen, die funktionieren – und irgendwann merken, dass das nicht reicht. Die sich selbst verloren haben und nicht mehr wissen, wer sie außerhalb ihrer Rollen sind.

Wenn du beim Lesen innerlich genickt hast – buch dir ein kostenloses Erstgespräch.
Alles Liebe,
Deine Karen
