Ablauf einer Yager Code Sitzung – was dich erwartet
Ich erinnere mich noch an meine erste Begegnung mit dem Yager Code – nicht als Coach, sondern als Klientin. Ich wusste nicht, was mich erwartet. Ich war neugierig und gleichzeitig skeptisch, wie man als IT-Analytikerin eben skeptisch ist, wenn etwas schlecht erklärbar klingt.
Was ich danach dachte: Das war konkreter und strukturierter als erwartet. Und es hat etwas verändert.
Deshalb beschreibe ich hier den Ablauf so genau wie möglich – damit du weißt, worauf du dich einlässt, bevor du dich einlässt.
Das Vorgespräch legt die Richtung fest
Bevor die eigentliche Sitzung beginnt, sprechen wir kurz über das Thema. Du musst nicht alles erklären – ein grobes Gefühl dafür, worum es geht, reicht völlig aus. Ich erkläre dir den Ablauf, und wir formulieren gemeinsam ein Ziel für die Sitzung.
Das Ziel ist wichtig, weil es dem Zentrum eine Richtung gibt. Im Yager Code werden Ziele in einer sehr spezifischen Form formuliert – immer aus der Perspektive dessen, was du dir wünschst, nicht was du loswerden möchtest. Beispiele aus der Praxis:
„Ich wünsche mir, ab sofort in stressigen Situationen innerlich ruhig und gelassen zu bleiben.“
„Ich wünsche mir, ab sofort voller Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten zu sein.“
„Ich wünsche mir, ab sofort ein gesundes Essverhalten zu entwickeln und mich in meinem Körper wohlzufühlen.“
Diese Formulierungen klingen einfach – und sie sind es auch. Was dahinter steckt, ist die klare Ausrichtung des Zentrums auf das, was entstehen soll. Je präziser das Ziel, desto gezielter kann das Zentrum arbeiten.
Praktisch: Sorge für eine ruhige Umgebung, Kopfhörer, ausgeschaltetes Handy. Wir arbeiten online – du bist bei dir zuhause, ich bin bei mir.
In der Sitzung bist du wach, präsent und in Kontrolle
Du lehnst dich zurück, schließt die Augen, folgst meiner Stimme in einen entspannten Zustand. Das ist kein Trance im Hypnose-Sinne. Du weißt die ganze Zeit, was passiert, du kannst jederzeit aus der Sitzung heraustreten. Es ist eher wie eine sehr fokussierte Stille – der Kopf wird ruhiger, er schaltet sich nicht aus.
In diesem Zustand bitte ich dich, dir eine Tafel vorzustellen. Über diese Tafel kommuniziert dein Zentrum mit uns. Die Antworten kommen in Form von Bildern, Zahlen oder Buchstaben. Manche Menschen nehmen sie als innere Stimme wahr – ein leises geistiges Hören, fast wie ein Einfall. Andere spüren sie körperlich: ein Kribbeln, eine Wärme, ein Zug in eine bestimmte Richtung. Und wenn Visualisierung schwer fällt, können wir mit ideomotorischen Fingersignalen arbeiten – Zeigefinger für Ja, Mittelfinger für Nein, kleiner Finger für „weiß nicht“. Das Zentrum antwortet auf allen diesen Wegen gleich zuverlässig.
Du übermittelst mir, was du siehst oder wahrnimmst. Du interpretierst nichts, du bewertest nichts. Du gibst weiter, was kommt.
Das Wichtigste dabei: Der ersten Antwort vertrauen. Sie nicht hinterfragen, nicht korrigieren, nicht bewerten. Die erste Antwort kommt vom Zentrum. Bei der zweiten ist schon der Kopf dabei.
Das Zentrum findet, was ein Muster aufrechterhält – wann es entstanden ist, welchen Zweck es ursprünglich hatte. Und es verändert es, wenn die Bereitschaft da ist. Die ursprüngliche Situation musst du dabei nicht nochmal durchleben. Du musst sie nicht einmal kennen oder benennen können.
Was passiert, wenn das Zentrum zögert
Manchmal ist das Zentrum sofort da und antwortet klar. Manchmal zögert es – ein Anteil will nicht mitmachen, hat Angst, fühlt sich nicht sicher. Das ist ein Hinweis, dass da etwas ist, das Beachtung braucht.
In solchen Momenten frage ich direkt: Was braucht dieser Anteil, um mitzumachen? Was würde ihm helfen, sich sicher zu fühlen? Das Zentrum antwortet auch darauf. Wenn ein Anteil verstanden hat, warum die Veränderung ihm guttut, bewegt er sich meistens.
Das macht den Yager Code auch für Menschen zugänglich, die schon viele Methoden versucht haben und bei denen sich starker innerer Widerstand gezeigt hat.
Veränderungen lassen sich direkt messen
Das war mir als Kopfmensch von Anfang an wichtig. Ich wollte kein diffuses Gefühl nach der Sitzung. Ich wollte wissen, ob sich etwas verändert hat.
Beim Yager Code ist das möglich. Vor und nach der Bearbeitung eines Themas prüfen wir, wie intensiv eine Emotion oder körperliche Reaktion noch spürbar ist – auf einer Skala von null bis zehn. Du merkst selbst, was sich verändert hat. Das gibt dir etwas Konkretes in der Hand, anstatt dem Ergebnis einfach glauben zu müssen.
Für Menschen, die wie ich analytisch denken, ist das oft der Moment, in dem die Methode anfängt, wirklich Sinn zu machen.
Was nach der Sitzung kommt
Viele Klientinnen beschreiben ein Gefühl von Leichtigkeit direkt danach. Manchmal zeigt sich die Veränderung bereits in der nächsten ähnlichen Situation – eine Reaktion bleibt aus, die sonst automatisch gekommen wäre. Manchmal entfaltet sie sich in den Tagen danach, leise, in kleinen Momenten, die sich summieren.
Für komplexe oder lang zurückliegende Themen können mehrere Sitzungen sinnvoll sein. Für viele Themen reichen zwei bis fünf. Was genau für dich passt, besprechen wir im Erstgespräch.
Wenn du neugierig bist, wie sich das für dein Thema anfühlen könnte, kannst du dir hier ein kostenloses Erstgespräch buchen.
Alles Liebe,
Deine Karen
→ Alle Yager-Artikel im Überblick: Yager Code – was er ist, wie er wirkt und ob er für dich passt
