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Senior Consultant · Agile Coach · Coach für Frauen, die analytisch denken und trotzdem feststecken

Ich bin Karen.
Ich komme aus der IT und ich coache, und für mich gehört beides zusammen.
Das erlebe ich jeden Tag aufs Neue.

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karen wiltner schreibtisch schreibend Karen Wiltner

„Alles, was ich begleite, habe ich selbst gelebt.“

Diesen Weg lebe ich, jeden einzelnen Tag.

Karen Schreibtisch edited Karen Wiltner
Aus der IT und aus dem eigenen Leben

Mein Weg zum Coaching

Ich komme aus der IT. Wirtschaftsinformatik, Diplom in Dresden, und das als alleinerziehende Mutter von zwei kleinen Kindern, ohne Netz und ohne Sicherheit. Kurz vor der Diplomarbeit bekam ich meine ADHS-Diagnose. Auf einmal ergab so vieles Sinn, was ich jahrelang als persönliches Versagen gedeutet hatte.

Heute arbeite ich als Senior Consultant und Agile Coach bei adesso SE, und daneben coache ich. Beides nebeneinander zu leben fühlt sich für mich einfach richtig an.

Ich habe ADHS, spät herausgefunden. Ich kenne das Muster von innen: nach außen funktionieren, im Kopf alles analysieren und trotzdem das Gefühl, nie ganz anzukommen. Was ich beruflich kann, Scrum, Retrospektiven, den Blick aufs System, das wende ich genauso auf mein eigenes Leben an. Für mich ist das gelebter Alltag.

Ich bin hochsensibel. Ich spüre, wenn ein System nicht stimmt, oft bevor ich es in Worte fassen kann, in Projekten genauso wie in Gesprächen. Das ist mein stärkstes Werkzeug, beruflich wie im Coaching.

Mein Leben in Zyklen

Die Momente, die alles verändert haben.

Mein Leben war nie geradlinig, eher in Wellen. Immer wieder gab es Momente, nach denen nichts mehr so war wie vorher und in denen ich neu herausfinden musste, wer ich ohne das Alte bin.

Mit 20 Jahren: Unfall, Angst und eine ungewöhnliche Entscheidung

Ein Trabi, ein Überschlag, das Dach über mir. Mein Körper überlebte, doch danach war die Platzangst mein ständiger Begleiter. Die meisten Menschen hätten enge Räume von da an gemieden, ich wurde Taxifahrerin, einfach weil ich mein Leben zurückwollte.

Mit 27 Jahren: Wenn das System zusammenbricht

Acht Wochen nach der Geburt meines zweiten Kindes bekam es ein Ureterstoma, eine künstliche Harnableitung nach außen. Ich war gerade noch einmal Mutter geworden, mein Kind war krank, und ich funktionierte. Ich tat das Einzige, was ich kannte, ich machte weiter. Irgendwann hat mich genau das eingeholt.

Mit 32 Jahren: Neuanfang aus dem Nichts

Trennung, Hausverkauf, finanzielle Insolvenz, und das alleinerziehend mit zwei kleinen Kindern. Und trotzdem zog ich nach Dresden, fing an zu studieren, begann neu. Alles andere hätte geheißen weiterzumachen wie bisher, und das wollte ich nicht mehr.

Mit 36 Jahren: Kurz davor, aufzugeben

Vier Wochen vor der Diplomarbeit wollte ich alles hinschmeißen. Das Gefühl zu versagen war mit Händen zu greifen. Meine Kinder waren der Grund, dass ich es nicht tat. Zum Glück.

Mit 42 Jahren: Der Bruch mit der Herkunftsfamilie

Ich habe den Kontakt zu meiner Herkunftsfamilie abgebrochen. Da waren Beziehungen, die mich immer wieder in alte Muster zurückzogen, in das Gefühl, nicht gut genug zu sein und mich anpassen zu müssen. Dieses Loslassen war die härteste Entscheidung meines Lebens und zugleich eine der wichtigsten.

Mit 48 Jahren: Nürnberg, nur für mich

Mit 48 bin ich nach Nürnberg gezogen, zum ersten Mal in mein eigenes Zuhause, eine Wohnung, die nur mir gehört. Die Kinder sind ausgezogen, es gibt keinen geteilten Alltag mehr und keine Kompromisse, die ich nicht selbst wähle. Nur ich und das, was mir wirklich wichtig ist.

Heute

Ich lebe mit Depression, mit ADHS, mit dem Nachhall von Trauma. Sie gehören zu mir, ich kenne sie und sie kennen mich. Ich habe gelernt, was sie brauchen, wann ich mich zurückziehen muss und wann Verbindung für mich lebensnotwendig wird. Mich schwächt das nicht. Es macht mich ehrlicher.

Eines hat mir das gezeigt, und das lasse ich nie mehr los: Hochsensibilität und Trauma schärfen die Wahrnehmung. Manchmal tut das weh, und manchmal wird genau daraus meine größte berufliche Stärke. Ich spüre, was andere noch nicht in Worte fassen können, in Organisationen genauso wie in Menschen.

Was ich in mir anschaue und verändere, bleibt nicht bei mir allein. Ich glaube, dass das, was wir innerlich durcharbeiten, etwas freisetzt, in uns und um uns herum. Beweisen kann ich das nicht. Ich erlebe es.

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Hinter der Methode: ein Mensch

Was mich antreibt, und wie ich wirklich bin.

Ich denke nicht linear. Ideen entstehen bei mir als Netz, nicht als Liste. Ich verbinde Ebenen, die andere getrennt halten, Körper und Emotion, System und Mensch, Analyse und Gefühl. Das macht mich manchmal schwer zu fassen und zugleich zu einer guten Begleiterin für Frauen, die genauso funktionieren.

Ich bin introvertiert, auch wenn man mir das von außen nicht immer ansieht. Ich brauche Rückzug, um zu verarbeiten, was ich aufnehme: Stimmungen, Dynamiken, das, was zwischen den Worten steht.

Meine Entscheidungen treffe ich aus Integrität. Ich sage Ja, wenn sich etwas von innen stimmig anfühlt, und wenn ich zögere, nehme ich das als Signal ernst.

Was mich antreibt, in einem Satz: Ich will Dinge sagen, die wahr sind. Und ich glaube an Freiheit als etwas Selbstverständliches, an die Freiheit, die zu sein, die man ist, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.

Tagebuch schreiben, als Symbol für die Selbstreflexion und innere Arbeit in der Yager Methode
A serene setup of spiritual diagrams and crystals on a beige surface, symbolizing holistic healing and balance.

Human Design & Gene Keys, wenn du magst

Zwei Systeme haben mich selbst tief geprägt: Human Design und Gene Keys. In der 1:1-Arbeit schauen wir sie uns an, wenn du magst. Ein Muss ist das nie.

Human Design zeigt, wie ein Mensch energetisch gebaut ist, wo seine natürliche Kraft liegt und wo er sich selbst im Weg steht, weil er nach fremden Mustern lebt statt nach dem eigenen. Es macht sichtbar, wie stark uns Familie und Gesellschaft prägen.

Die Gene Keys zeigen die Muster, die sich durch ein ganzes Leben ziehen, die Wunden ebenso wie die Geschenke und die Bestimmung. Meine eigene Kernwunde ist Schlüssel 10, die Selbstverleugnung. Wer meine Geschichte kennt, weiß sofort, wovon das spricht.

Was mich dabei immer wieder berührt: Beide Systeme erzählen dasselbe wie meine Biografie und mein Horoskop. Transformation zieht sich als tief angelegtes Thema durch mein Leben, viel zu beständig, um Zufall zu sein.

Mein Human Design: manifestierender Generator, Profil 1/3, emotionale Autorität. Ich lerne durch Ausprobieren und durch Scheitern. Meine tiefste Kraft liegt darin, Veränderung zu begleiten und sie zugleich selbst immer wieder zu verkörpern.

Was das alles mit meiner Arbeit zu tun hat.

  • Ich weiß, wie es sich anfühlt, sich selbst nicht mehr zu verstehen, immer wieder gegen sich anzukämpfen und zu denken, man müsste anders sein, um endlich irgendwo anzukommen.
  • Ich gebe dir keine fertigen Lösungen vor und ich arbeite nicht mit Druck. Vor allem gehe ich davon aus, dass mit dir im Kern alles stimmt, niemand muss hier repariert werden.
  • Was ich tue: Ich begleite dich dabei, Zusammenhänge zu erkennen, dich selbst besser zu verstehen und neue Perspektiven zu finden, die aus dir selbst heraus wachsen.
  • Ich übersetze zwischen Welten: Analyse und Emotion, System und Mensch, Kopf und Gefühl. So bin ich gebaut.

Womit ich arbeite.

Über die Jahre habe ich viele Methoden gelernt, und zwar nie aus reinem Theorie-Interesse. Ich habe alles erst selbst erlebt und ausprobiert, bevor ich es weitergebe.

Mein Hintergrund: Diplom-Wirtschaftsinformatikerin, NLP Master (DVNLP), Hypnose Coach, Systemischer Business Coach, Yager Mind Matrix Coach, PSM I, PSPO I, Prince2 Practitioner, CPRE Specialist, Change Managerin. Dazu Human Design, Gene Keys und ThetaHealing, Werkzeuge, die ich für mich selbst nutze und in der Arbeit mit Klientinnen einsetze, wenn sie passen.

Über 15 Jahre Erfahrung in Teamführung, Beratung und Coaching, und seit 2016 als Coach tätig.

Person arbeitet kreativ an einem Laptop – Kombination von IT-Erfahrung und Coaching
Karen Wiltner, Coach und Mentorin

Du musst nicht wissen, ob du bereit bist.

Das Erstgespräch ist einfach ein erstes echtes Gespräch. Über dich, über das, was gerade nicht stimmt, und darüber, ob meine Begleitung für dich ein guter nächster Schritt sein kann. Verkaufen will ich dir darin nichts.

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HINWEIS: Coaching- und Beratungsstunden mit mir sind kein Ersatz für eine Therapie. Auch den Besuch bei einem Arzt oder Facharzt ersetzen sie nicht. Die Kosten meiner Leistungen werden von den Krankenkassen nicht übernommen, da Coaching keine Psychotherapie darstellt. Die Kosten für ein Coaching können ggf. von der Steuer abgesetzt werden.

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